Preview: Nacht der Vulkane 30.07.2016

Aktuell hat das Event über 1300 Will Attends, Mendig wird laut Manfred vom Orga-Team aus allen Nähten platzen. Aber sie freuen sich darauf! Es wird wieder ein buntes Event, zum dritten Mal findet dieses Geocaching-Mega-Event statt. Eine Obergrenze wird es bei diesem Outdoor-Event nicht geben, ALLE sollen sich das anschauen!

Geocaching Nacht der Vulkane 2016

Zum ersten Mal wurde es 2010 veranstaltet und war da direkt ein Mega-Event. Damals war es deutschlandweit das 6. Mega und das erste in Rheinland-Pfalz. Das machte das Orga-Team zu Recht stolz. 2013 fand die zweite Auflage statt, ebenfalls Mega. Damit haben sie sich selbstverständlich unter den Cachern einen Namen gemacht.

Geocaching Nacht der Vulkane 2016
Orga-Team Nacht der Vulkane 2016
„Nacht der Vulkane“

… es gibt seit vielen Jahren eine öffentliche Veranstaltung mit diesem Namen. Dieses Jahr findet sie vom 24.-30.07.2016 zum elften Mal in und um Mendig statt. Ein anspruchsvolles und interessantes Programm stellen die Verbandsgemeinden Mendig, Pellenz und Brohltal jedes Jahr auf die Beine mit Musikveranstaltungen, Blicke in die Geschichte, Wanderungen und das alles rund um Mendig, den Laacher See und die Vulkane.
Den Parkplatz und die Zufahrtsstraßen in Mendig rund um die Brauerstraße  nutzen die Muggel gemeinsam mit den Geocachern.

Aber was für uns Geocacher ist …

… sind die vielen Arrangements, die das Geocaching-Event „Nacht der Vulkane“ bietet. Auszug aus dem Angebot auf der Webseite:

  • Gläserne Brauerei und Kellerführung im Vulkan-Brauhaus (Freitag, Samstag, kostenpflichtig)
  • GPS-Kurs, Tipps und Tricks, OSM und Basecamp (nicht für Profis)
  • Besuch des Museums LavaDome mit Lavakeller
  • Vulkan-Cafe mit hausgemachten Waffeln, vulkanischen Pralinen, Kuchen und Torten
  • Konzert Dangerous Comfort (Freitag)
  • Spiele für Groß und Klein (Samstag auf der Eventwiese)
  • Tour im Expeditionsfahrzeug mit SealTours (Freitag, kostenpflichtig)
  • Lockpicking von Cachern für Cacher (Samstag)
  • WhereIgo für Anfänger (Samstag)
  • Erste Hilfe im Wald von Cachern für Cacher (Samstag)
  • Coiner (Samstag Wooden, Token, klassische Geocoins)
  • Geotemporales Institut (Samstag, Burg Ölbrück)
  • gemütlicher Biergarten in der Nähe des Events

Das ist nur ein kleiner Teil des Angebots, was für uns Cacher auf die Beine gestellt wurde. Es liest sich sehr abwechslungsreich, da findet sich gewiss für jeden etwas.

Vulkanius und Signal
Vulkanius und Signal
Wie unterscheidet sich das Event von anderen großen Geocaching-Events?

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Geierlay, Geierlay, Geierlay…

Natürlich mussten wir hin. Selbstredend.

Unendliche Fotoserien existieren bereits, sie ist in aller Munde und in jeder Zeitung, nicht nur in Deutschland wird über sie berichtet. Selbst das Fernsehen hat Interesse bekundet und filmte hier. Während wir über die Brücke gingen, wurden Werbeaufnahmen für einen Flyer aufgenommen und ein Werbeviedeo gedreht. Überall in der Umgebung wird nur noch über eines geredet: die Geierlay – die „Brücke“.

Ein wunderschönes Eröffnungswochenende liegt hinter Mörsdorf und Sosberg. Herausgeputzt hat sich der Ort Mörsdorf. Gebaut wurde bis zum letzten Tag am Besucherzentrum, an den Parkplätzen, im Museum, vieles in ehrenamtlicher Arbeit.

Aber jetzt geht der Stress erst richtig los. Mörsdorf muss sich dem Besucheransturm stellen. Bis zu 170.000 Besucher jährlich, so sagt die Prognose, sind möglich. Dazu bedarf es gewiss noch einiger Arbeit, denn in Mörsdorf selbst war es bei unserem Besuch sehr sehr ruhig. Aber nach dem sehr turbulenten Wochenende war es gewiss auch ganz gut…

Eine menschenleere Geierlay?

Früh morgens oder am frühen Vormittag ist gewiss die beste Zeit für eine eher leere Brücke. Im Sommer natürlich früher als im Winter.
Wir haben die Hängeseilbrücke gegen 9:00 Uhr besucht. Der Parkplatz am Besucherzentrum war leer.

Hängeseilbrücke Geierlay Mörsdorf Hunsrück Besucherzentrum
Das Besucherzentrum
Parkplatz am Besucherzentrum
Parkplatz am Besucherzentrum mit einem einsamen Auto 😀

Die 2 Euro Gebühr für 24 Stunden bezahlten wir im Übrigen gern, schließlich muss alles auch instand gehalten werden. Ein Fußweg von ca. 1,5 Kilometer später standen wir an der Brücke. Eine kurze Unterhaltung mit einem Mörsdorfer verrät uns, dass dieser die Brücke am Wochenende gemieden hat, wie wahrscheinlich einige Einheimische mehr. Der Andrang war einfach zu groß und die Brücke ist schließlich auch nach dem Wochenende noch da. Wie wir sahen.

Hängeseilbrücke Geierlay Mörsdorf Hunsrück
Da ist sie.

Ein erster Blick

Leichte Nebelschwaden aus der kühlen Nacht verschwanden gerade, ein wenig ehrfürchtig betraten wir sie. Von den vielen Fotos kennen wir sie ja auswendig, aber selbst über das Tal zu schauen und die Länge der Brücke anzuschauen, das ist etwas ganz anderes. Sie macht einen robusten Eindruck, stabil und gut gesichert. Die ersten Schritte sind gewöhnungsbedürftig, denn wir schauen auf die tolle Aussicht – und treten auf die großen Schrauben im Boden.
Ein erstes Video kennt ihr bereits von facebook, hier ist es nochmal.

Geierlay, Geierlay, Geierlay… weiterlesen

Das Mega-Phone 2015

Nun sind wir aus dem Urlaub wieder da – und werden mal nach und nach unser ganzen vielen Erlebnisse aufschreiben und Euch zu lesen geben. Beginnen möchten wir mit dem MegaPhone.

Am letzten Juli-Wochenende war es wieder soweit, spamade und sein Team luden nach Angern an den Nord- und Südsee ein zum  4. Mega-Phone-Event.

Wie auch letztes Jahr wollten wir gern dabei sein, hatten schon sehr früh unsere Tickets besorgt und uns um eine Unterkunft gekümmert. Nachdem wir letztes Jahr im Tipi-Zelt auf dem Camping-Platz in Bertingen schliefen, hatten wir dieses Jahr eine wirklich nahezu luxuriöse Unterkunft. Wir nächtigten und frühstückten in der Villa Wittstock in Burg, dazu aber in einem anderen Beitrag mehr.

Auf dem Weg zum Mega Phone 2015
Auf dem Weg zum Mega Phone 2015 mit der Elbfähre Rogätz
Wunderbare Landschaft
Wunderbare Landschaft

Elbfähre Rogätz Elbfähre Rogätz

Am Samstag Vormittag, nach dem Frühstück, fuhren wir mit der Elbfähre in Rogätz in Richtung Angern, suchten ein wenig, da wir im Jahr vorher aus einer anderen Richtung kamen. Aber so arg verwirrend ist die Straßenvielfalt in dieser Gegend ja nicht, sodass wir schnell auf dem Parkplatz zum Mega-Event standen.

Wir liefen zum Eingang – wie letztes Jahr. Allerdings durften wir sogleich wieder bis fast zum Parkplatz zurück, denn dieses Jahr mussten wir uns die Bändchen dort abholen. Nun gut.
Es gibt Events, denen verzeihen wir sowas. Und das MegaPhone gehört dazu. Hier haben wir zu keiner Zeit das Gefühl, uns beeilen zu müssen, es ist chillig, die Händlermeile überschaubar, die Organisatoren, allen voran spamade und Mister Einhorn ruhig und entspannt. Es sei denn, es kommt ein Sturm auf, dann eilt auch spamade schon mal ein wenig besorgt herum und erteilt Anweisungen an das zeltende Volk.

Das Logbuch hatte in diesem Jahr wieder etwas mit Wasser zu tun. Letztes Jahr musste Wasser aus dem See geholt werden, um loggen zu können, dieses Jahr musste man ins Wasser, um loggen zu können. Also trockenen Fußes kommt da niemand davon.

Die LabCaches waren prima und abwechslungsreich. Am Logbuch war einer versteckt, der hat uns echt gefordert, aber mit der entsprechenden ECA war das kein Problem 😉  Man musste schwimmen, tauchen, nachdenken, auf falschen Pontons rumlaufen und mit vielen anderen Cachern grübeln…

Das Mega-Phone 2015 weiterlesen

GeoXantike – das Giga in Xanten 2015

Teil II Das Giga GeoXantike in Xanten
(hier geht es zu Teil I – das Meet&Greet am Freitag)

Weiter ging es am nächsten Morgen, nach dem Frühstück in der DJH Kleve fuhren wir wieder zum APX (Archäologischer Park Xanten). Diesmal waren die Parkplätze schon etwas voller – und die Schlangen nicht weniger lang. Sowohl beim Checkpoint, wo es die Tageskarten gab und die vorbestellten Sachen, als auch am Eingang gab es viele viele Menschen.

Giga GeoXantike Xanten 06.06.2015

Ich wollte doch aber gern ein paar begehrte Coins ergattern auf der Händlermeile, aber bei diesem Anblick schrumpfte mein Optimismus etwas. Naja, versuchen musst ichs 😀 Endlich war dann auch ich drin und kurz gesagt: nach einer halben Stunde Schlange stehen am Stand der lostplace4thekingz geschah Folgendes: die Person vor mir bekam die letzte der einen Coin-Sorte :-/ die zweite konnte ich allerdings noch bekommen. Somit war der erste TOP nur halb erledigt, aber war so, da kann ein Coiner mit umgehen – und nun ging es zum ruhigeren Stöbern. Bis 11 Uhr taten wir das auch, man glaubt ja gar nicht, wie schnell zwei Stunden um sind bei 40 Verkaufsständen zum Thema Geocaching und Geocoins…

Händlermeile
Händlermeile

Selbst die Kinder finden immer irgendetwas, was sie dringendst benötigen.
Viele bekannte Gesichter unter den Cachern und Händlern, kleine Gespräche , die die Geocaching-Community irgendwie ausmacht. Oder sollten wir diese Gemeinschaft doch

Anita mit dem Geldianer
Anita mit dem Geldianer

lieber Familie statt Community nennen, wie Orga-Chefin Heike Elter auf der Pressekonferenz anmerkte?
Zu dieser Pressekonferenz hatten wir uns nämlich hier – im Gegensatz zu der beim Gutenberg-Giga in Mainz – angemeldet.
Für 11:30 Uhr war sie im LVR-Römer-Museum angesetzt, startete etwas später, was aber für niemanden so wirklich schlimm war.

Das Römer Museum im APX
Das Römer Museum im APX

Janine alias NineBiene stellte uns die Beteiligten vor, „Mutti“ Heike, Frau van der List von der TIX (Tourist-Information Xanten) und die Beiden vom Project-Gremium, Willi und Andreas.

Giga GeoXantike Xanten 06.06.2015

 

Pressekonferenz

Pressekonferenz

Viele interessante Zahlen wurden genannt, die verdeutlichten, dass dieses Event wirklich unvergleichbar ist.  4100 Teams waren dabei, rund 8000 Erwachsene, 800 Kinder und all die aus 35 Ländern.

Heike erzählte uns, dass ihr die Idee zu einem Project im Jahr 2012 in Leipzig beim damaligen Project GeoGames kam. Ihr Mann und ihre Kinder belächelten sie damals. Aber sie und das ganze Orga-Team steckten all ihre Kraft und ihr Herz in die Vorbereitung dieses Projects GeoXantike. Als Probe fand im Jahr zuvor das TipiTipiTap in Walbeck statt und schon dort hatten wir die Organisation gelobt, es war sehr gelungen.
DSCGiga GeoXantike Xanten 06.06.2015Andreas vom Project-Gremium erzählte, dass dies das 7. Project-Event in Deutschland ist, angefangen hatte die Serie 2009 in Bremen. Damals waren rund 2000 Cacher  in der Hansestadt.

 

Project

Die Project-Serie wurde auf Basis der Geowoodstock-Events in den USA ins Leben gerufen, einmal im Jahr findet ein Project-Event in Deutschland statt und am Nachmittag sollte hier auf dem Giga bekannt gegeben werden, welches Event nächstes Jahr den Project-Titel tragen darf.
(hier eine Übersicht der bisherigen und folgenden Project-Events)
Noch mehr Zahlen wurden auf Nachfrage genannt: zum Orga-Team gehören 16 Mitglieder, davon wurde eine zu Recht besonders hervorgehoben: Johanna, die mit 83 Jahren aktiv dabei ist.
Dieses Jahr sind 250 Helfer am Start, diese wurden von Janine und Heike besonders gelobt, so viele Ehrenamtliche hätten sich gemeldet, dass sie am Ende noch welchen absagen mussten.
Bei der Frage, was hier eigentlich so alles geboten würde, hätte Janine gewiss noch ein bisschen länger reden können.

Sie zählte die wichtigsten Programmpunkte auf, erwähnte den historischen Schienenbus, der zeitgleich aus Bielefeld am Bahnhof einfuhr, die Spiele, das Römerlager, die Zaubershow, die Workshops, die stattfanden (so z.B. römische Mysterys, CPR – Caching People Rescue, Einführung ins T5-Klettern und Lock Picking) und die Führungen, die den ganzen Tag über im APX und in Xanten sind. Frau van der List ergänzte, dass das Mini-U-Boot im Hafen der Südsee wartete. Ein tolles Programm, da reicht ein Tag eigentlich gar nicht!
Nachzuhören ist die Pressekonferenz, die zufällig mitgeschnitten wurde vom Podcache, hier. Nach der PK fand an gleicher Stelle ein Live-Podcast statt, eben von diesem Podcache. Das war gewiss auch für einige sehr interessant.

Helfen

Wir verließen das Museum und mussten uns nun schon ein wenig beeilen, wollten wir doch vor unserem Helferdienst unbedingt noch etwas essen.
Ab 13:15 sollten wir bei den Spielen helfen. Da sich nicht gleich ein Orga-Mitglied zum Verteilen zeigte, lösten wir die Helfer bei den römischen Säulen ab. Von nun an durften die kleinen und großen Besucher bei uns bauen. War mal etwas anderes, es hat uns und den bauenden Cachern sichtlich Freude gemacht. Nur der Sonnenbrand danach, naja, sagen wir mal so: langsam ist er weg.

Es war nicht so warm wie am Vortag und es war ein wenig windig, aber genau das ist ja wie für einen Sonnenbrand gemacht. Wir wurden mit Wasser versorgt, und in dem Rucksack, den wir am Vorabend abgeholt hatten, war auch etwas zu trinken. Bei dem Wetter konnten wir das auch gut gebrauchen. Der Signal und der Geldianer besuchten uns und ein Foto mit ihnen ließen wir uns nicht entgehen.

Geldianer, Anita, ich, Signal
Geldianer, Anita, ich, Signal

Neben unserem Säulen-Bau-Spiel waren noch andere an die Antike erinnernde Spiele da. Zum Beispiel das Streitwagen-Fahren, Zielwurf oder Wurfspeer-Werfen. An jeder der zehn Spielstationen wurde nach dem Absolvieren ein Stempel vergeben. Drei Stempel mussten mindestens geholt werden, um an der Verlosung teilzunehmen, die am Nachmittag und am Abend stattfand. Noch während wir halfen, hatte Eva-Maria das Glück und wurde gezogen – sie gewann zwei Paar Strümpfe. Zu groß, aber egal, sie hat sich sehr gefreut, hatte sie doch bei der Petling-Tombola eines Händlers nur Pech,  in Mainz beim Gutenberg-Mega und auch hier zog sie (wie wir anderen auch) nur Nieten.
Ein paar Eindrücke von den Spielen:

Helfer Coin

Nach unserem Helfer-Dienst holten wir unsere Helfer-Coin bei Johanna vom Orga-Team ab. Sie hatte für jeden ein paar liebe Worte und bedankte sich herzlich bei uns.

Plötzlich fiel uns ein, dass wir noch nicht mal ins Logbuch geschrieben haben – und mussten feststellen, dass es schon demontiert wurde. Es war wohl mal eine große Schildkröte mit Panzerstücken, auf denen man sich eintragen konnte. Zu Gunsten des Kinderschutzbundes Peter Pan wurden am Nachmittag dann Lose verkauft, mit denen man ein Stück des Logbuches gewinnen konnte. Da hätten wir uns gern beteiligt, aber durch den Helfereinsatz hatten wir keine Zeit, Lose zu kaufen.

Das Logbuch

Nun aber fix auf einem noch vorhandenen Stück Schildkröte eingetragen, dann ging es in die Arena.
Hier starteten die Gladiatoren-Kämpfe, war mal echt interessant zu beobachten, Verlosungen wurden durchgeführt, die Signal-Prämierung fand statt und als Höhepunkt gaben die Mitglieder der Project-Jury den Ausrichter des Project-Events 2016 bekannt. Die Spannung stieg bis endlich der Name fiel: „Glück auf“(GC55555, wird in Kürze gepublisht) im Ruhrpott sollte das nächste Project-Events sein. Zu schön, dass auch „Mutti“ Heike im Orga-Team ist. Wir freuten uns mit ihr und dem Orga-Team von „Glück auf“, das fast vollständig vertreten war. Nachdem der Trubel vorüber war, begann die Band „Dangerous Comfort“ zu performen.

Wir  begaben uns dann aber in die Stadt Xanten, lösten Lab-Caches und fanden einige Tradis. Zeitgleich fand in der Innenstadt die Kirmes statt. Begleitet von Musik und Geruch von Zuckerwatte und anderen Leckerein lösten wir 12 der 30 Labcaches, lernten so die Stadt Xanten ein wenig besser kennen und aßen leckeres Eis. Ein paar Bilder aus Xanten:

Zurück im APX hörten wir die letzten Songs von Dangerous Comfort, fanden sie richtig gut, gingen dann langsam durch die breiten Wege zum Ausgang, sprachen ein paar Worte mit Frau van der List von der TIX, machten letzte Fotos vom Archäologischen Park und fuhren mit kleineren Cache-Abstechern zurück nach Kleve in unsere Jugendherberge.

 

Damit war die GeoXantike für uns vorbei. Am Sonntag gab es noch 10 Sternen-Events, in alle Richtungen von Xanten aus gesehen verstreut, sie sollten den Cachern zeigen, dass es auch rund um Xanten richtig schön Orte/Gegenden gibt. Wir nahmen an keinem mehr teil, da wir, wie auch im letzten Jahr nach dem TipiTipiTap zu lieben Freunden nach Holland fuhren.

Fazit: Ein Event, das die Latte ganz ganz hoch gelegt hat, was die Location und das Programm angeht, was aber vor allem die Herzlichkeit angeht, mit der das Orga-Team dieses Giga-Event geplant und durchgeführt hat. Wir sind überwältigt von der positiven Stimmung vor Ort, dem Wetter, der Stadt Xanten, den vielen netten Cachern und vor allem überwältigt vom CacherTeamGeldern. Ihr habt das großartig gemacht, wir sind 2017 gewiss wieder dabei, wenn das TipiTipiTap 2 ruft 🙂

Weitere Impressionen vom Tag:

 

Die GeoXantike in Xanten – das Meet&Greet am Freitag

Anfang Juni – und endlich ist es soweit. Wir fahren nach Xanten zur GeoXantike. Lange haben wir uns darauf gefreut, schließlich hatten wir schon im TipiTipiTap letztes Jahr so viel Spaß. Das versprach wieder toll zu werden. Die Organisatoren waren wieder das CacherTeamGeldern, diesmal in Zusammenarbeit mit der Tourist-Information Xanten.

Xanten – da waren wir vorher noch nicht gewesen, ich hätte es eh in eine ganz andere Region Deutschlands gesteckt, aber nun. Inzwischen war uns dieser Ort ein Begriff, eine passende Unterkunft war recht schnell gefunden, wir nächtigten in der Jugendherberge Kleve. Darüber wird es einen gesonderten Bericht in der Rubrik Jugendherbergen geben.

Xanten ist ein staatlich anerkannter Luftkurort am Niederrhein und hat neben der Auenlandschaft des Rheins und der Xantener Nord- Xanten Nord- und Südseeund Südsee noch einiges mehr zu bieten. Geschichte kann hier erlebt werden, unter anderem im Siegfried- und im Stiftsmuseum, im Dom St. Viktor und: im Archäologischen Park Xanten. Vor etwa 2000 Jahren bauten auf diesem Stück Land die Römer eine Stadt namens Colonia Ulpia Traiana. Verlassen im 4. Jahrhundert, im Mittelalter ein Steinbruch und mittlerweile aber ein Park, weitläufig und hochinteressant, denn die römische Baukunst ist wieder sichtbar. Viele Bauwerke wurden rekonstruiert, Stadtmauer, Stadttor, Hafentempel und Amphitheater – und genau hier sollte die GeoXantike stattfinden. Das versprach interessant zu werden.

Freitag kamen wir auf dem gut findbaren und großen Parkplatz an und mussten erstmal feststellen, dass vor dem Eingang eine lange Schlange stand – genauer gesagt stand sie am großen Zelt, wo die vorbestellten T-Shirts und Coins abgeholt werden und die Helfer sich ihr Helfer-Pakete holen konnten. Auch Eintrittsbändchen konnten erworben werden für das Meet&Greet am Abend und das Hauptevent am folgenden Tag.

Da wir als Helfer gemeldet waren, hatten wir die Bändchen in unserem Rucksack, den wir dazu bekamen, lediglich für die Kinder mussten wir noch Bändchen besorgen. Am eigentlichen Coin/T-Shirt-Vorbestellungs-Ausgabe-Zelt ging es dann aber relativ schnell, das war auch gut so, denn die Sonne knallte erbarmungslos auf die Erde und auf die anstehenden Menschen. Schon auf der Fahrt nach Kleve hatten wir richtig dolle Hitze, naja, ich hab die zwar echt gern, aber ehrlich gesagt: im Stau brauch ich sie nicht.

Wir hatten alles beisammen und schauten uns noch ein wenig draußen um, denn erst um 18 Uhr öffnete der APX (Archäologischer Park Xanten) die Pforten für die Cacher, die beim Meet&Greet (GC55XY7) dabei sein wollten. Wie wir auf der Pressekonferenz am Samstag erfuhren, wollten allein zu diesem Event rund 2.500 Menschen. Wahnsinn!
Es gab schon an den Tagen zuvor einige Events, „Willkommen in der GeoXantike“ (GC5B0N5) am Mittwoch, an dem ca. 300 Cacher teilnahmen und „Das Picknick der alten Römer“ (GC55XYT) an der Xantener Südsee am Donnerstag, wo sich rund 600 Menschen zusammenfanden. Dadurch, dass Fronleichnam in einigen Bundesländern ein Feiertag ist, wurde das natürlich für einen Kurzurlaub genutzt – so auch bei uns, wir konnten schon am Freitag anreisen, da keine Schule war.

Wir begaben uns gegen 18:00 Uhr also wieder Richtung Eingang und fanden eine laaaange Schlange vor. Diese schlängelte sich an der alten Stadtmauer entlang, da dort Schatten war. Wir durften aber mit einem kurzen Abstecher über die Registrierung, da die Kinder auch für das Meet&Greet Eintrittsbändchen benötigten und wir das nicht wussten, dann ohne Wartezeit den Park betreten.

Giga-Event GeoXantike Xanten 2015
Blick Richtung Römerlager im APX

Baff ob der Größe und Weite wurden wir erstmal von netten Grünen-T-Shirt-Trägern ermahnt, doch bitte nicht über den Rasen zu gehen. So gingen wir ganz lieb über die breiten Wege in Richtung Amphitheater. Wir waren echt überwältigt, wie groß der Park war und vermutlich immer noch ist 😉
Wir stärkten uns an einem Würstchen/Pommes-Stand und tranken ein wohlverdientes Weizen/Radler. Das zischte ganz schön. Danach begaben wir uns auf die Zuschauerränge der Arena. Wir fühlten uns schon irgendwie in einer anderen Welt. Anders als sonst im Stadion, die Akustik ist ganz anders, wie ein Hexenkessel ist es dort.
Der Himmel zog etwas zu, das tat aber an dem Tag ganz gut, kühlte es nun doch ein wenig ab.
Nach einer kurzen Wartezeit, weil noch so viele Cacher vor den Toren um Einlass begehrten – uns kam es gar nicht lang vor, hatten wir doch liebe Freundinnen dort getroffen – startete dann der offizielle Teil. Und der startete mit ganz viel Gänsehaut!

Der Einmarsch der Nationen.
Orga-Chefin Heike hatte das in Leipzig gesehen beim Project GeoGames 2012. Leipzig hatte sich damals als Austragungsort für die Olympischen Sommerspiele beworben und nicht gewonnen – nun fand dort also das Project GeoGames statt. Und die Nationen marschierten ein, wie bei den Olympischen Spielen – und heute auch hier. Am Eröffnungstag der GeoXantike waren 28 Länder vertreten, aus Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Tschechien und aus den USA plus Cacher aus den deutschen Bundesländern. Im Endeffekt sollten es beim Haupt-Event 35 Nationen werden.
Der Einmarsch war wirklich toll, alle trugen mit Stolz ihre Flaggen durch die Arena. Zu guter Letzt und nach dem Team vom Headquarter aus Seattle betrat das Orga-Team der GeoXantike den Sand des Theaters und wurde mit lautem Beifall begrüßt.

Einmarsch des Orga-Teams mit dem Geldianer
Einmarsch des Orga-Teams mit dem Geldianer

 

Hier konnte man sehr schnell merken, nicht nur wir mögen dieses Team! Man merkt einfach, wie viel Herz in der Arbeit steckt. Ein paar Eindrücke des Einmarsches:

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GC50FTF – Das Gutenberg-Giga in Mainz

Am 19. Mai 2014 wurde das Listing auf geocaching.com freigeschaltet, am 03. Juni 2014 war klar, dass der MEGA-Status erreicht wird – und am 04. März 2015 hieß es dann: es wird GIGA. Das hat uns total gefreut, immerhin waren wir noch auf keinem GIGA-Event. Und am 16. Mai 2015 war es soweit.

Wir haben uns als Helfer angemeldet, immerhin hatten wir 2014 mit dem Helfen gute Erfahrungen beim MEGA-Event Tipitipitap im Gelderland gemacht.
Eingeteilt wurden wir für das Kinderland, das passt ja sehr gut, wir hatten schließlich auch zwei derselben dabei.

Nun denn, es ging los am Samstag um 9.00 Uhr. Wir fuhren keine Stunde und parkten bei lieber Verwandtschaft in Kostheim. Von dort wurden wir mit Privat-Taxi bis zur Rheingoldhalle gebracht.
Dort erstmal ein Schreck: Die Schlange war riesig lang. Die Aufklärung folgte sofort: das war die Schlange für die GPS-Maze-Europe-Ausstellung , die gleichzeitig stattfand. Das ist eine Wanderausstellung und fand zum ersten Mal in Deutschland und nach Prag zum zweiten Mal in Europa statt. Da kann man die lange Schlange natürlich verstehen. Unsere Priorität war eine andere und somit gingen wir in die Halle in Richtung des Gigas. Der Einlass erfolgte zügig, trotz einem fehlenden Barcode wurden uns die Einlass-Bänder und Coins ausgehändigt – wir waren drin.

Erstmal orientieren.

Gutenberg Giga Mainz 16.05.2015

Anita wollte gern den Vortrag über c:geo Basics um 11 Uhr besuchen, und so gingen wir nach einem kurzen Besuch in der Helfer-Orga-Stelle erstmal in die Richtung der Vortragsräume. Dort erblickten wir, dass eine Stunde vorher die Blogger und die Presse geladen war – hmpf. Das hatten wir nicht gewusst, sonst wären wir dabei gewesen.

Der Vortrag über c:geo fand im Gutenbergsaal D statt und interessierte doch einige Cacher. Bananenweizen (geocaching.com-Nick) erklärte sehr lebendig die App und beantwortete auch geduldig Fragen der Cacher. Im Anschluss konnte man im kleinen Kreis noch Auskunft bekommen.

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Geocachen im Hunsrück

Am Sonntag waren wir mal wieder ein wenig im Wald und auf der Heide unterwegs, um ein paar Dosen zu finden. Es war wunderbares, fast frühlingshaftes Wetter.

Geocachen im Frühling
Dieser blaue Himmel verwöhnte uns am Sonntag.

Wir machten drei noch nicht gefundene Caches bei Klosterkumbd und Budenbach, einer davon war echt witzig, da er an ein kleines Vogelhäuschen führte, um uns in diesem darüber zu informieren, dass der Cache nicht hier drin ist 😉

Danach begaben wir uns an einen landschaftlich richtig schönen Ort, wir lieben so etwas. Es mutete an wie ein Lost Place, sein Name: Heimat 3. Es erinnert natürlich an den grandiosen Film „Heimat 3“, aber mit diesem hat der Cache eigentlich nichts zu tun.  Wir machten unendlich viele Fotos, die Sonne schien, die Kinder hatten Freude – und die Dose wurde natürlich auch geborgen. Aber das war schon fast nebensächlich aufgrund der schönen Landschaft um uns herum.

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Big Äppel in Frankfurt am Main – ein Cachermärchen

Am 21. Juni 2014 fuhren wir nach Frankfurt am Main zu unserem zweiten Mega-Event. Diesmal waren die Mädels mit dabei, sie waren sehr gespannt auf ihr erstes großes Event.

Angekommen durften wir erstmal erfahren, wie groß der unterirdische Parkbereich der Commerzbank-Arena ist. Wahnsinn!

Auto geparkt ging es durch unwahrscheinlich viele Gänge zur Anmeldung und Abholung der vorbestellten Sachen, Coins, T-Shirts usw. Danach weiter durch Gänge zum eigentlichen Event-Bereich. Hier tummelten sich schon etliche Aussteller auf relativ kleinem Raum und natürlich viele Menschen. Immerhin gehören zu einem Mega mehr als 500 Cacher – und das waren hier gewiss viel mehr.

Das große Logbuch
Das große Logbuch

Die Verkaufsstände hatten gut zu tun, wir begaben uns erstmal ins Innere der Arena, denn hier war das Logbuch – in Form eines überdimensionalen orangenen Apfels. Alle durften sich darauf verewigen, wir Vier haben uns auch eingeschrieben, nachdem wir einige Male den Versuch, dieses zu tun abbrachen. Viel zu viele wollten auf den Apfel schreiben 😀

Leinwand für das WM-Spiel am Abend.
Leinwand für das WM-Spiel am Abend.

 

Diese Commerzbank-Arena ist schon echt richtig doll groß da drin… Es war eine Leinwand aufgebaut, die war aber nicht für uns Cacher, die wir am Tag da waren, sondern es wurde am Abend ein Deutschland-Spiel der WM übertragen.

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Tipitipitap im Gelderland

Unser erstes Mega-Event erlebten wir im Mai 2014 im schönen Gelderland. Ohne die beiden Mädels waren wir diesmal unterwegs, kamen am Freitag Nachmittag an unserer Unterkunft an: im Tipidorf im Waldfreibad Walbeck. Der Senior-Häuptling empfing uns freundschaftlich.

Mega-Event Tipitipitap im Gelderland
Die Ruhe vor dem Sturm

Alles drumrum war am Aufbauen, am Wuseln… aber wir gönnten uns in Anbetracht unserer zwei Tage Urlaub erstmal ein Bierchen 🙂

Mit Jeep und einigen Händen wurde das kommende große Event vorbereitet, Bierzeltgarnituren wurden herangefahren, Baumstämme wurden bewegt, am nächsten Tag sollte es hier nicht mehr diese ruhige Idylle sein…

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