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Die GeoXantike in Xanten – das Meet&Greet am Freitag

Anfang Juni – und endlich ist es soweit. Wir fahren nach Xanten zur GeoXantike. Lange haben wir uns darauf gefreut, schließlich hatten wir schon im TipiTipiTap letztes Jahr so viel Spaß. Das versprach wieder toll zu werden. Die Organisatoren waren wieder das CacherTeamGeldern, diesmal in Zusammenarbeit mit der Tourist-Information Xanten.

Xanten – da waren wir vorher noch nicht gewesen, ich hätte es eh in eine ganz andere Region Deutschlands gesteckt, aber nun. Inzwischen war uns dieser Ort ein Begriff, eine passende Unterkunft war recht schnell gefunden, wir nächtigten in der Jugendherberge Kleve. Darüber wird es einen gesonderten Bericht in der Rubrik Jugendherbergen geben.

Xanten ist ein staatlich anerkannter Luftkurort am Niederrhein und hat neben der Auenlandschaft des Rheins und der Xantener Nord- Xanten Nord- und Südseeund Südsee noch einiges mehr zu bieten. Geschichte kann hier erlebt werden, unter anderem im Siegfried- und im Stiftsmuseum, im Dom St. Viktor und: im Archäologischen Park Xanten. Vor etwa 2000 Jahren bauten auf diesem Stück Land die Römer eine Stadt namens Colonia Ulpia Traiana. Verlassen im 4. Jahrhundert, im Mittelalter ein Steinbruch und mittlerweile aber ein Park, weitläufig und hochinteressant, denn die römische Baukunst ist wieder sichtbar. Viele Bauwerke wurden rekonstruiert, Stadtmauer, Stadttor, Hafentempel und Amphitheater – und genau hier sollte die GeoXantike stattfinden. Das versprach interessant zu werden.

Freitag kamen wir auf dem gut findbaren und großen Parkplatz an und mussten erstmal feststellen, dass vor dem Eingang eine lange Schlange stand – genauer gesagt stand sie am großen Zelt, wo die vorbestellten T-Shirts und Coins abgeholt werden und die Helfer sich ihr Helfer-Pakete holen konnten. Auch Eintrittsbändchen konnten erworben werden für das Meet&Greet am Abend und das Hauptevent am folgenden Tag.

Da wir als Helfer gemeldet waren, hatten wir die Bändchen in unserem Rucksack, den wir dazu bekamen, lediglich für die Kinder mussten wir noch Bändchen besorgen. Am eigentlichen Coin/T-Shirt-Vorbestellungs-Ausgabe-Zelt ging es dann aber relativ schnell, das war auch gut so, denn die Sonne knallte erbarmungslos auf die Erde und auf die anstehenden Menschen. Schon auf der Fahrt nach Kleve hatten wir richtig dolle Hitze, naja, ich hab die zwar echt gern, aber ehrlich gesagt: im Stau brauch ich sie nicht.

Wir hatten alles beisammen und schauten uns noch ein wenig draußen um, denn erst um 18 Uhr öffnete der APX (Archäologischer Park Xanten) die Pforten für die Cacher, die beim Meet&Greet (GC55XY7) dabei sein wollten. Wie wir auf der Pressekonferenz am Samstag erfuhren, wollten allein zu diesem Event rund 2.500 Menschen. Wahnsinn!
Es gab schon an den Tagen zuvor einige Events, “Willkommen in der GeoXantike” (GC5B0N5) am Mittwoch, an dem ca. 300 Cacher teilnahmen und “Das Picknick der alten Römer” (GC55XYT) an der Xantener Südsee am Donnerstag, wo sich rund 600 Menschen zusammenfanden. Dadurch, dass Fronleichnam in einigen Bundesländern ein Feiertag ist, wurde das natürlich für einen Kurzurlaub genutzt – so auch bei uns, wir konnten schon am Freitag anreisen, da keine Schule war.

Wir begaben uns gegen 18:00 Uhr also wieder Richtung Eingang und fanden eine laaaange Schlange vor. Diese schlängelte sich an der alten Stadtmauer entlang, da dort Schatten war. Wir durften aber mit einem kurzen Abstecher über die Registrierung, da die Kinder auch für das Meet&Greet Eintrittsbändchen benötigten und wir das nicht wussten, dann ohne Wartezeit den Park betreten.

Giga-Event GeoXantike Xanten 2015
Blick Richtung Römerlager im APX

Baff ob der Größe und Weite wurden wir erstmal von netten Grünen-T-Shirt-Trägern ermahnt, doch bitte nicht über den Rasen zu gehen. So gingen wir ganz lieb über die breiten Wege in Richtung Amphitheater. Wir waren echt überwältigt, wie groß der Park war und vermutlich immer noch ist 😉
Wir stärkten uns an einem Würstchen/Pommes-Stand und tranken ein wohlverdientes Weizen/Radler. Das zischte ganz schön. Danach begaben wir uns auf die Zuschauerränge der Arena. Wir fühlten uns schon irgendwie in einer anderen Welt. Anders als sonst im Stadion, die Akustik ist ganz anders, wie ein Hexenkessel ist es dort.
Der Himmel zog etwas zu, das tat aber an dem Tag ganz gut, kühlte es nun doch ein wenig ab.
Nach einer kurzen Wartezeit, weil noch so viele Cacher vor den Toren um Einlass begehrten – uns kam es gar nicht lang vor, hatten wir doch liebe Freundinnen dort getroffen – startete dann der offizielle Teil. Und der startete mit ganz viel Gänsehaut!

Der Einmarsch der Nationen.
Orga-Chefin Heike hatte das in Leipzig gesehen beim Project GeoGames 2012. Leipzig hatte sich damals als Austragungsort für die Olympischen Sommerspiele beworben und nicht gewonnen – nun fand dort also das Project GeoGames statt. Und die Nationen marschierten ein, wie bei den Olympischen Spielen – und heute auch hier. Am Eröffnungstag der GeoXantike waren 28 Länder vertreten, aus Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Tschechien und aus den USA plus Cacher aus den deutschen Bundesländern. Im Endeffekt sollten es beim Haupt-Event 35 Nationen werden.
Der Einmarsch war wirklich toll, alle trugen mit Stolz ihre Flaggen durch die Arena. Zu guter Letzt und nach dem Team vom Headquarter aus Seattle betrat das Orga-Team der GeoXantike den Sand des Theaters und wurde mit lautem Beifall begrüßt.

Einmarsch des Orga-Teams mit dem Geldianer
Einmarsch des Orga-Teams mit dem Geldianer

 

Hier konnte man sehr schnell merken, nicht nur wir mögen dieses Team! Man merkt einfach, wie viel Herz in der Arbeit steckt. Ein paar Eindrücke des Einmarsches:

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Tipitipitap im Gelderland

Unser erstes Mega-Event erlebten wir im Mai 2014 im schönen Gelderland. Ohne die beiden Mädels waren wir diesmal unterwegs, kamen am Freitag Nachmittag an unserer Unterkunft an: im Tipidorf im Waldfreibad Walbeck. Der Senior-Häuptling empfing uns freundschaftlich.

Mega-Event Tipitipitap im Gelderland
Die Ruhe vor dem Sturm

Alles drumrum war am Aufbauen, am Wuseln… aber wir gönnten uns in Anbetracht unserer zwei Tage Urlaub erstmal ein Bierchen 🙂

Mit Jeep und einigen Händen wurde das kommende große Event vorbereitet, Bierzeltgarnituren wurden herangefahren, Baumstämme wurden bewegt, am nächsten Tag sollte es hier nicht mehr diese ruhige Idylle sein…

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